HEUBECK-RICHTTAFELN-GmbH

Profil

Gründungsjahr: 1983

Geschäftsführung:
Dr. Richard Herrmann

Die HEUBECK-RICHTTAFELN-GmbH erstellt und verlegt im Wesentlichen biometrische Rechnungsgrundlagen für die Altersversorgung. Sie ist der Herausgeber der jeweils urheberrechtlich geschützten RICHTTAFELN 1983, der RICHTTAFELN 1998 und der RICHTTAFELN 2005 G von Klaus Heubeck sowie “zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft für berufsständische Versorgungseinrichtungen der Berufsständischen Richttafeln 1997″ und als Neuauflage der Berufsständischen Richttafeln 2006 nach Prof. Dr. Klaus Heubeck/ABV; sie ist zudem Inhaberin der Verwertungsrechte für die von Prof. Dr. Klaus Heubeck entwickelten Richttafeln.

Aufgaben

Erstellung versicherungsmathematischer Tafelwerke für die betriebliche Altersversorgung und für andere Systeme und Einrichtungen sowie deren Vertrieb
Überprüfung und Anpassung biometrischer Rechnungsgrundlagen an unternehmensspezifische Gegebenheiten (unternehmenseigene Sterbetafeln)
Erstellung und Vertrieb von Software für die betriebliche Altersversorgung (u.a. HEURIKA, Programm zur Berechnung der Kommutations- und Barwerte der RICHTTAFELN 2005 G)
Wahrnehmung der Verwertungsrechte durch Abschluss entsprechender Lizenzverträge

Produkte

HEURIKA 3.0 – Das Aktuarprogramm zu den RICHTTAFELN 2005 G
Das HEURIKA-Programm ist zu einem umfassenden leistungsfähigen Werkzeug rund um biometrische Rechnungsgrundlagen erweitert worden.

Mit Hilfe von HEURIKA 3.0 kann der Aktuar

– biometrische Rechnungsgrundlagen überprüfen,

– die RICHTTAFELN 2005 G flexibel modifizieren und an die Verhältnisse im Bestand anpassen,

– UNISEX-Tafeln erzeugen,

– Bar- und Kommutationswerte der um Fluktuation erweiterten und ggf. modifizierten RICHTTAFELN 2005 G exportieren.

Alle Schritte der Verarbeitung und die Ergebnisse beim Überprüfen, Erzeugen und Modifizieren der Rechnungsgrundlagen werden protokolliert und dokumentiert. Die Überprüfung der Rechnungsgrundlagen wird für den Aktuar grafisch aufbereitet und kann problemlos in den Aktuarbericht oder das Gutachten übernommen werden.
Die Überprüfung der verwendeten Rechnungsgrundlagen kann anhand der Anzahlen, der leistungsgewichteten Anzahlen sowie anhand des riskierten Kapitals erfolgen. Für die Überprüfung können auch verschiedene statistische Testverfahren angewendet werden.

HEURIKA 3 erfüllt die im BMF-Schreiben vom 9.12.2011 (IV C 6 – S 2176/07/10004 :001) formulierten Anforderungen zur Überprüfung und Modifikation von biometrischen Rechnungsgrundlagen für die steuerliche Rückstellungsbildung.

HEURIKA 3.0:

Bestellformular zum Download
Bedingungen zum Download
Leistungsumfang und Systemvoraussetzungen zum Download

RICHTTAFELN 2005 G

Bestellformular für die RICHTTAFELN 2005 G
Nutzungsbedingungen der RICHTTAFELN 2005 G

Alle HEURIKA – Richttafeln – Programme

Systemvoraussetzungen und häufig gestellte Fragen
Flyer zum Download
Vortrag von Dr. Richard Herrmann zum Download

Berufsständische Richttafeln 2006 nach Prof. Dr. Klaus Heubeck/ABV(ABV).
Zu beziehen nur über die Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungswerke.

RICHTTAFELN 2005 G von Klaus Heubeck

In Fortführung einer langen Tradition wurden im Juli 2005 aktualisierte Rechnungsgrundlagen für die betriebliche Altersversorgung herausgeben. Unter der Bezeichnung RICHTTAFELN 2005 G von Klaus Heubeck führen diese Tafeln auf neueren Statistiken beruhende Werte für die in der betrieblichen Altersversorgung relevanten Übergangswahrscheinlichkeiten (Sterblichkeit, Erwerbsminderung, Verheiratungshäufigkeit) auf. „G“ steht hier für Generationentafel, d.h. eine Sterbetafel, die die einzelnen Wahrscheinlichkeiten nicht nur nach Alter und Geschlecht differenzierend, sondern auch nach dem Geburtsjahr gestaffelt wiedergibt und es somit erlaubt, bei der Bewertung den Veränderungen in der Zeit „generationengerecht“, d.h. sukzessive zu folgen.

Die neuen Richttafeln erfassen insbesondere den definitorischen Wechsel in der gesetzlichen Rentenversicherung von der Erwerbsunfähigkeit zur Erwerbsminderung und natürlich auch die weiterhin deutliche Tendenz zur Verlängerung der Lebenserwartung. Da letztere bereits in den RICHTTAFELN 1998 prognostizierend enthalten war, hat sich aus dem Übergang auf die neuen Tafeln keine gewaltige Erhöhung der Rückstellungen ergeben.

Im Schreiben vom 16.12.2005 hat das BMF die RICHTTAFELN 2005 G steuerlich anerkannt mit der Folge, dass sie – wie die bisherigen Richttafeln auch – ohne weiteren Nachweis von den Unternehmen für den Verpflichtungsausweis in der Steuerbilanz verwendet werden können. Der Übergang auf die RICHTTAFELN 2005 G muss in der Steuerbilanz spätestens für die Bilanzstichtage ab dem 30. Juni 2006 erfolgen. Ein Übergang vor dem genannten Zeitpunkt ist ebenfalls möglich. Ähnlich wie beim Übergang auf die RICHTTAFELN 1998 ist nach § 6a EstG ein Unterschiedsbetrag festzustellen, der steuerlich im Ergebnis auf mindestens 3 Jahre zu verteilen ist.

RICHTTAFELN 1998 von Klaus Heubeck

1998 waren die Richttafeln aus dem Jahr 1983 durch neue Richttafeln abgelöst worden. Wie die bis dahin verwendeten Richttafeln auch, umfassen die RICHTTAFELN 1998 die in der betrieblichen Altersversorgung maßgeblichen Ausscheideursachen (Tod, Invalidität, Hinterbliebene). Im Vergleich zu den Tafeln von 1983 wurden die aktuelle Statistik der gesetzlichen Rentenversicherung und ergänzend dazu die aktuelle Bevölkerungsstatistik verwendet.
Darüber hinaus wurde eine Verlängerung der Lebenserwartung im Umfang von ca. 25-30 Jahren eingearbeitet. Ebenso wie die RICHTTAFELN 1983 sind die RICHTTAFELN 1998 wiederum Periodentafeln. Sowohl die RICHTTAFELN 1983 als auch die RICHTTAFELN 1998 waren steuerlich anerkannt, d.h. Unternehmen konnten ohne weiteren Nachweis die Tafeln für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen in der Steuerbilanz verwenden.

Kontakt

HEUBECK-RICHTTAFELN-GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 72a
50968 Köln
Tel.: 0221/93 46 93 – 0
Fax: 0221/37 88 89
E-Mail info@heubeck-richttafeln.de